Das Stativ
Bei dem uns zur Verfügung stehenden Stativ handelt es sich um ein Stahlrohr Dreibein Stativ mit ausziehbaren Beinen. Das Stativ kann weiter in Einzelteile unterteilt und teilweise zerlegt werden. Grundsätzlich ist das Stativ aber ein einziger, integraler Bestandteil eines jeden mobilen Teleskops. Für eine erfolgreiche Beobachtung ist es besonders wichtig, dass das Teleskop stabil aufgestellt ist. Ein Stahlrohr Stativ wie hier, ist bestens für den mobilen Einsatz des Teleskops geeignet, da es verhältnismäßig stabil ist und gleichzeitig leicht auf-, beziehungsweise abgebaut, und transportiert werden kann.
Bestandteile des Stativs
Das Stativ lässt sich grob in drei Einheiten unterteilen.
- Standbeine
- Montageplatte
- Spreizer mit Befestigungsbolzen
Die drei Standbeine des Stativs sind als runde, ausziehbare Stahlholme ausgeführt. Die Länge lässt sich einfach über den Sperrhebel einstellen. Dazu wird dieser am gewünschent Bein geöffnet, das Bein auf die gewünschet Länge ausgezogen und danach der Sperrhebel wieder geschlossen.
Die drei Standbeine sind am oberen Ende fest, mit Bolzen und Mutter mit der Montageplatte verbunden uns können nicht ohne Werkzeug demontiert werden. In der Regel ist dies auch nicht Notwendig, es sei denn die Beine werden getauscht. Dies ist vor allem dann der Fall wenn das Stativ aufgerüstet wird. Das ist aber in unserem Fall nicht nötig, da die Ausführung mit den Stahlroren bereits die höchste Ausbaustufe für den mobilen Gebrauch darstellt. Es gibt allerdings auch Modelle bei denen die weniger stabilen Aluminium Formrohre verwendet werden.
Die Montageplatte stellt die Basis der Teleskopmontierung dar, welche im zuge des Aufbaus, auf die Montageplatte aufgesetzt wird. Besonderes Augenmerk sollte auf die Nord Markierung gelegt werden. Wenn das Teleskop für eine Beobachtung aufgebaut wird, sollte die Markierung in die namensgebende Himmelsrichtung ausgerichtet werden, siehe Teleskop Aufstellen. Sollte diese Markierung nicht vorhanden, z.B. weil sich der Aufkleber abgelöst hat, kann man die Nordrichtung auch auf den ersten Blick an dem Azimutalzapfen erkennen. Bei diesem Zapfen handelt es sich um die einzige Erhebung aus der Grundplatte und ist nicht zu übersehen. Seinen Namen hat er, weil an deisem Zapfen die Azimutalen Einstellschrauben ausetzen, siehe Polar Alignment.
Beim Spreizer handelt es sich um die kreisförmige Scheibe mit den drei radialen, gabelartigen Fortsätzen. Weiters befinden sich in dieser Scheibe mehrere Kreisausschnitte sowie eine zentrale Bohrung. Die Ausschnitte dienen als temporäre Okularhalterungen für gerade nicht verwendete Okulare und Zubehörteile, während einer Beobachtung. Montiert wird der Spreizer indem der Montagebolzen von unten, in die Montageplatte geschraubt wird, bis das Gewinde komplett durchgeschraubt wurde. Nun sollte sich der Montagebolzen ein wenig auf und ab bewegen lassen, ohne dass er wieder herausfällt. Jetzt wird die Handmutter vom unteren Ende des Montagebolzen entfernt und das untere Ende des Bolzens durch die zentrale Bohrung des Spreizer gesteckt und die Handmutter wieder angeschraubt. Wichtig ist, dass erst dann alles festgezogen wird, wenn die Montierung auf die Montageplatte gesetzt und befestigt wurde.
Zurück zur Inventarliste
Zurück zur Hauptseite des ObserversClub Wiki